Trinkwasser

Luft und Wasser sind unsere wichtigsten Lebensmittel. Ohne diese Grundlagen gibt es auf diesem Planeten kein Leben. Trinkwasser hat einen so hohen Reinheitsgrad, dass es für den menschlichen Gebrauch, vor allem zum Trinken, Kochen und Waschen, geeignet ist. Es darf keine krankheitserregenden Mikroorganismen enthalten und sollte eine Mindestkonzentration an Mineralstoffen enthalten. Wir nehmen lebenslang 2-3 Liter Trinkwasser zu uns. An wärmeren Tagen oder Ländern sogar bis zu 6 Liter täglich. Daher muss Trinkwasser so beschaffen sein, dass ein lebenslanger Genuss unsere Gesundheit nicht gefährdet. Dies gilt ungeachtet der Herkunft des Wassers, seines Zustandes und ob es auf Leitungswegen, in Tankfahrzeugen, in Flaschen usw. bereit gestellt wird. Trinkwasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel. Der Schutz der menschlichen Gesundheit vor Verunreinigungen des Trinkwassers ist EU-weit in Trinkwasserverordnungen festgeschriebe.

Trinkwasseranalysen

Die Qualität des Trinkwassers in Deutschland ist seit 2003 den Vorgaben der EU-Trinkwasserrichtline entsprechend geregelt. Die europäische Richtlinie stellt den höchsten internationalen Standard dar. Die deutsche Verordnung ist bei einigen Regeln und Grenzwerten schärfer gefasst als die Europäische Verordnung. Demnach muss Trinkwasser einwandfrei hinsichtlich Geschmack, Geruch und Aussehen sein. Es darf keine Krankheitskeime enthalten oder durch physikalische und chemischen Einflüsse verunreinigt sein.

Im Laufe von Gewinnung, Transport und Entnahme kann es aber zu Verunreinigungen kommen. Besonders betroffen sind die häusliche Installation (Rohrleitungen, Warmwasserbereitung), Einrichtungen zur Wasseraufbereitung und -verbesserung sowie die Trinkwasserversorgung aus eigenen Brunnen.

Zum Schutz der Gesundheit oder bei gesundheitlichen Beschwerden empfiehlt es sich daher, das Trinkwasser regelmäßig zu untersuchen.

Trinkwasserhygiene

Keime, Verunreinigungen und Schwermetalle können zu ernsten Krankheiten führen. Mit dem bloßen Auge kann man die Belastung des Wassers nicht erkennen. Die krankmachenden Stoffe sind entweder im Wasser gelöst oder so klein, dass das menschliche Auge sie nicht erkennen kann.
Die häufigsten Verunreinigungen im Wasser sind:
Chemikalien aus Düngemitteln, Pestiziden, Industrie- und Haushaltsabfällen können Ursachen für unterschiedliche gesundheitliche Beschwerden sein.
Schwermetalle wie Blei oder Kupfer sind ebenfalls giftig. Werden sie über eine längere Zeit eingenommen, so entstehen chronische Krankheiten.
Bakterien wie E-Coli, Algen und Pilze können an den Rohwänden einen sogenannten Biofilm bilden. Darm- und Magenkrankheiten können die Folge sein.
Legionellen sind Bakterien, die im Wasser leben. Durch Sprühregen in der Dusche, Whirpool, Rasensprengern etc. können diese Bakterien eingeatmet werden. Sie sind verantwortlich für eine lebensgefährliche Lungenentzündung (Legionellose).

Trinkwasserqualität

Trinkwasser kann gesundheitsfördernd sein. Diese guten Eigenschaften liegen in der Regel in seinen Bestandteilen wie Natrium, Calcium, Magnesium, Chlorid und anderen natürlich wirksamen Stoffen. Diese einzigartige Wirkstoffkombination ist es, die belebt schützt und stärkt. Regelmäßig getrunken kann Trinkwasser einen Mineralstoffmangel vorbeugen. Trinkwasser hat keine Kalorien und ist ein preiswerter Durstlöscher, jederzeit verfügbar und schmeckt bei etwa acht Grad getrunken hervorragend. Bei Diät ist Trinkwasser ein entschlackender Begleiter.
Die Qualität des Trinkwassers hängt u.a. von den geologischen Gegebenheiten der Förderregion ab, dem Transportweg und der Lieferform ab. Dazu kommen nachhaltige und ökologische Aspekte bei der Gewinnung und Verbrauch der Ressource Wasser.

Haben Sie noch Fragen? Wir informieren Sie gerne unverbindlich. Telefon: 0561 - 92039530

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